Recht für Verbraucher
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Oberstübner Kochbuch

GAMENGTS

 

Ma nemmt 2 Lita Bossa, schält 3 grußa Mearpl,1 Zbebel, 2 Meagen, 2 Pittaseligwurzeln ond schnait sa of klana Steckala ond nua as Bossa, zuhàt kochen. Offa macht ma Drobkala vu Mähl ond Bossa an westen Tag ohkneten ond kla zoflecken. Offa macht ma a Gapräsel vu Späck odda vu Putta. Benn`s Gapräsel schie praun est, geißt mas a die Suppn ond benn die Drobkalen ond die Mearpl bach sua est die Suppn weatig, vu Waianehma ond gahackta Pittaselig nua. Man nimmt 2 Liter Wasser, schält 3 große Kartoffeln, 1 Zwiebel, 2 Möhren, 2 Petersilienwurzeln und schneidet sie auf kleine Stückchen und hinein ins Wasser, zusammen kochen. Dann macht man Teigstückchen aus Mehl und Wasser, am besten Teig ankneten und klein zerflücken. Dann macht man eine Einbrenne von Speck oder von Butter. Wenn die Einbrenne schön braun ist, gießt man`s in die Suppe und wenn die Teigstückchen und die Kartoffeln weich sind, ist die Suppe fertig, vom Feuer nehmen und gehackte Petersilie hinein.

 

Angedickt wird mit einer Schwitze aus zerlassener Butter, in die man etwas Mehl gibt und bräunen lässt (Einbrenne), diese zieht man dann unter das Gemüse. Die Teigstückchen werden mittels Daumen und Zeigefinger in kleine ca.1 cm lange Würstchen gedreht und der Suppe zugegeben. Abgeschmeckt wird mit Salz und Pfeffer, gewürzt wurde mit getrockneten Pilzen. Heute fügt man gern einen Brühwürfel zu. Zu Gamengts wurden durchaus auch andere vorhande Gemüse genutzt.

 

Háplsalot (Kopfsalat)

Späck ond Schboatn zuschneien of griewala, diesem auslù ond 3 Leffl Mähl dazu ond a Gapräsl machn, jis met Bossa ufgießen ond ufkochen lu, offa kemt Essig nua Salz ach, jis kloppt ma met Melich ond Mähl uà ond lets gut ufkochen, ma nemmt a Top vu die Kochstell ond tut 1 pos 2 Ziedala gahaktn Knobloch nua. An Salot hot ma schie gaboschen ond zupflekt, offa koma dieseba Fliessigkeit drieba gießn ond an gut duachriean ond men ma loaliet ist kumen essn, offa scmeckt ta gut.
Guten Appetit oda Goat gasegn sich!

 

Lokatschen von Bazenbrot

 

Ma nemmt a halbes alts Prùt, schnait klána Steckala ond ieabgeißt sa met haßem Bossa, lett sa 2 Minuten stehen ond offa geißt ma`s Bossa ò. Offa kämmt gamohlana Moh oda Presel droff, a Prese a die Putta praun beban losen ond droff stree, a Steckala Putta praun beban losen, been sa praun est a mekala Bossa dazu gäbn, Zucka droff stree ond die Putta dreba giessen, emrieren ond lossen schmecken. Man nimmt ein halbes altes Brot, schneidet kleine Stücken und übergießt sie mit heißem Wasser, lässt sie 2 Minuten stehen und dann gießt man das Wasser wieder ab. Dann kommt gemahlener Mohn oder Brösel drauf. Ein Brösel (Semmelmehl) in der Butter braun werden lassen und drauf streuen, ein Stück Butter braun werden lassen, wenn sie braun ist, ein wenig Wasser dazugeben, Zucker darauf streuen und die Butter drüber gießen, umrühren und schmecken lassen.

 

Meine Kräuterwand auf Balkonien!

Saifl (Molke Suppe)

Eine leichte Suppe für Magenkranke war die Saifl, die aus Sauermilch hergestellt und meistens abends gegessen wurde.

 

Guta Mellich biat derhetzt poss sich Quark peelt ond Schop, offa ohkieln losen. Fo die Schopen biat a Suppn gakocht. An Schoppen lätt ma ofkochen ond sämt leicht oh mett Mellich ond Mähl, mett Salz ohschmecken. Ma stählt sa off die Sait lett sa ohkühlen ond prokt an ohgenommen Käs a die Suppn.

 

Die Zubereitung ist folgende:

 

In einem Topf mit 3/4 Liter heißem Wasser gießt man 2 Liter Sauermilch und lässt den Inhalt auf dem Herd ziehen (nicht kochen), bis sich von der Milch Flocken bilden. Diese nimmt man mit einem Schaumlöffel ab und füllt sie in eine Schüssel. Dann verrührt man 1/8 Liter Frischmilch mit Mehl und bindet damit die Flüssigkeit aus Wasser und Sauermilch, bringt sie zum kochen, würzt mit Salz und gießt die abgeschöpften Milchflocken wieder zu.
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